ESO - European Organisation for Astronomical Research in the Southern Hemisphere

ESO, die Europäische Südsternwarte, ist die führende, 
zwischenstaatliche Organisation für Astronomie in Europa und das 
produktivste astronomische Observatorium der Welt. Es wird von 14 
Ländern getragen: Österreich, Belgien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Frankreich, Finnland, Deutschland, Italien, 
den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. ESO führt anspruchsvolle Programme, wie z. B. Entwurf, Konstruktion und den Betrieb der weltweit leistungsfähigsten Observatorien durch, und gibt den Astronomen dadurch die Möglichkeit, bedeutende Entdeckungen zu machen. 

ESO spielt eine herausragende Rolle in der Förderung und Organisation der Zusammenarbeit in der astronomischen Forschung. ESO unterhält drei einzigartige Beobachtungsstandorte von Weltklasse: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf Paranal ist es das Very Large Telescope – "das sehr grosse Teleskop", das modernste astronomische Observatorium im Bereich des sichtbaren Lichts. Weiterhin ist ESO der europäische Partner des revolutionären, astronomischen Teleskops ALMA, dem derzeit größten astronomischen Projekt. Ausserdem plant die ESO den Bau eines 42-Meter optischen/nahen-Infrarot Teleskops, genannt "europäisches extrem großes Teleskop", kurz E-ELT. Dies wird das "größte Auge in das All" werden. 

Das ESO Hauptquartier ist die Zentrale für Wissenschaft, Technik und Verwaltung und befindet sich in Garching bei München. Hier werden die technischen Entwicklungen durchgeführt, die dafür sorgen, dass die Observatorien mit den besten und fortschrittlichsten Beobachtungsinstrumenten ausgestattet sind. Hier ist auch die Europäische Koordinationsstelle für das Weltraumteleskop (ST-ECF) untergebracht, die gemeinsam von ESO und der europäischen Raumfahrtagentur ESA betrieben wird.

www.eso.org