Gebäude der Fakultät für Chemie. (Bild: Andreas Battenberg / TUM)
Gebäude der Fakultät für Chemie. (Bild: Andreas Battenberg / TUM)

Fakultät für Chemie

Chemie als Quer­schnitts­wissen­schaft durch­dringt heute nicht nur alle Be­reiche unseres täg­lichen Lebens, sondern ist auch unver­zicht­barer Bestand­teil in Ausbil­dung und Forschung technischer Fach­richtungen. Das atomis­tische und mole­kulare Ver­stehen von Stoffen, deren Eigen­schaften, Mög­lich­keiten und Gefahren für uns ist der Schlüssel zur Er­schlie­ßung neuer Mate­ri­a­lien, zur Verbes­serung von Wirk­stoffen in Arznei­mitteln und zur Nutzbar­machung biolo­gischer Pro­zesse.

Die Fakultät für Chemie der TU München hat große Anstrengungen unternommen, dem sich rasch ändernden wis­sen­schaftlichen Umfeld gerecht zu werden. Das breite Fächerspektrum, das neben den traditionellen Aus­rich­tun­gen An­or­ga­ni­sche Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie schon lange Zeit durch die Fächer Tech­ni­sche Chemie, Radiochemie, Lebensmittelchemie und Wasserchemie ergänzt war, ist in den letzten Jahren mit einem neuen Lehrstuhl für Biotechnologie und jüngst durch einen Lehrstuhl für Bauchemie zusätzlich erweitert worden. Zahlreiche Preisträger, internationales Renommee und sehr gute Ergebnisse in vergleichenden Umfragen zeichnen die Fakultät aus. Die meisten deutschen Chemieprofessoren würden einer Umfrage zufolge ihre Kinder an der TU München Chemie studieren lassen. Exzellente Grundlagenforschung auf hohem wissenschaftlichen Ni­veau bildet zusammen mit engen wissenschaftlichen Verbindungen mit der chemischen Industrie eine gute Grund­la­ge für die hochwertige und praxisnahe Ausbildung der Studierenden. Durch die Neugestaltung des Che­mie­stu­di­ums und der Ein­führung ei­nes Bachelor- und ei­nes Mas­ter-Stu­di­en­ganges mit der Mög­lich­keit zur frü­hen Berufs­qua­li­fi­zie­rung wurde den geänderten Anforderungen der Berufswelt und dem Wunsch nach einem vereinfachten internationalen Austausch Rechnung getragen.